Fediverse

Mastodon für Münchner Kommunalpolitiker:innen

Kommunalpolitiker:innen sind die Politiker, die am nähsten an den Bürgen sind und vor Ort im direkten Gespräch stehen. Dabei gibt es viele Wege, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen und Social Media gehört da mittlerweile zweifelsohne auch dazu.

Als Mitglied im Bezirksausschuss Milbertshofen-Am Hart kenne ich die Herausforderungen der Bezirksausschussarbeit und habe in den letzten drei Jahren Erfahrungen mit Kommunalpolitik auf Mastodon gesammelt. Mit diesem Artikel möchte ich diese Erfahrungen mit den über siebenhundert Münchner Kommunalpolitiker:innen, die die Stadt im Stadtrat und in den Bezirksausschüssen mitgestalten, teilen. Das heißt aber nicht, dass der Artikel nicht auch für Kommunalpolitiker:innen aus anderen Städten oder alle, die sich für einen Einstieg ins Fediverse interessieren, hilfreich sein kann. Jeder ist willkommen.

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Fediverse München

Mastodon für Bundestagskandidat:innen

Die Bundestagswahl 2025 steht – früher als erwartet – vor der Tür und mit ihr viele alte und neue Bundestagskandidat:innen vor der Frage: Wie nutze ich Social Media in meinem Wahlkampf?

Warum ich glaube, dass diese Frage wichtig ist und warum Mastodon (bzw. das Fediverse, dazu später mehr) ein Teil der Antwort sein sollte, habe ich bereits in einem anderen Artikel ausgeführt. Die absoluten Nutzerzahlen von Mastodon mögen zwar kleiner sein als auf den anderen Plattformen, aber – gerade wenn ihr für eine linke, grüne Politik steht – es ist durchaus möglich, auf Mastodon als Politiker erfolgreich zu sein, mit aktiven Followern und einem beachtlichen Mobilisierungspotential für euren Wahlkampf.

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Unsere fatale Abhängigkeit von Social Media

In einer globalisierten Welt ist niemand wirklich unabhängig – zahlreiche Lieferketten und strecken sich rund um den Globus und verknüpfen uns unsichtbar mit dem rest der Welt. Wirklich bewusst wird uns das oft erst in Krisenzeiten, wenn eine dieser Verbindungen gestört wird oder als poltisches Druckmittel missbraucht wird. Anschaulich wurde uns das Problem mit unserer Abhängigkeit von russischem Gas zu Beginn der russischen Invasion vor Augen geführt.

Das Problem existiert aber nicht nur bei Rohstoffen und Chips für deutsche Autoindustrie, sondern auch im Digitalen Raum. Seit Jahren investieren Deutschland und die EU in die digitale Souveränität – mit mehr oder weniger Erfolg. Doch während die EU mit dem Digital Services Act die großen Diensteanbieter in die Pflicht nimmt, tun sich die meisten Politiker schwer, selbst Konsequenzen aus der Erkenntnis zu ziehen.

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