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The Tonic Tones

Letzte Aktualisierung am 1. Juli 2014.

The Tonic Tones

Gestern habe ich auch noch George von den Tonic Tones interviewt.

Hallo Tonic Tones,

ihr seid alles Hobbymusiker. Wie viel Zeit investiert ihr denn in dieses Hobby?

George: Wir proben einmal die Woche und spielen ein, zwei Auftritte im Monat.

Dann hält sich der Zeitaufwand ja noch im Rahmen...

Ja, schon. Aber das muss auch. Wir sind drei Vollzeitarbeitende und ein Student. Da bleibt nicht so viel Zeit, um das intensiver zu betreiben.

Was bedeutet die Musik für euch?
Spaß! Das ist auf jeden Fall – und ich glaube ich spreche da für alle – eine echt große Leidenschaft mit der Musik und vor allem mit der Musikrichtung für uns; Und auch – für den einen mehr, für den anderen weniger – mit dem dazugehörigen Livestyle. Es ist ja nicht nur die Musik, sondern geht dann weiter: Unser Kontrabassist, der Marcel, ist schon extrem lang in der Rockbillyszene und fährt einen Pontiac, einen echt geilen Oldtimer. Ich glaube der ist 59er Baujahr. Er lebt das mit Leib und Seele. Die anderen und ich leben den Lifestyle auch. Durch die Band immer mehr.

Damit sind wir auch schon bei meiner nächsten Frage: Warum Rock'n'Roll, warum Rockabilly?

Weils einfach die beste Musik ist! [lacht] Wir lieben natürlich speziell die Musikrichtung, jedem gehts einfach so, dass wenn wir die Musik hören, wenn wir die Musik machen, wackelt das Bein, dann muss man mitschnipsen, dann muss man mitgehen. Zusammengefasst würde ich sagen: Wir haben die Musik im Blut!

Welcher Musiker hat euch am meisten geprägt?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass das bei jedem von uns unterschiedlich ist. Bei mir waren es Jonny Cash und Elivs. Das klingt jetzt vielleicht etwas klischeehaft, war aber bei mir auf jeden Fall so. Ich denke es ist ein häufiger Weg über diese beiden Künstler den Zugang zu der Musik zu kriegen. Beim Marcel ist es sicherlich der Bill Haley, den hat er nämlich noch persönlich gekannt. Der lebt mittlerweile leider nicht mehr, war aber einer von den Rock'n'Roll Urgesteinen. Zu dem hat er auch eine persönliche Freundschaft gehabt. Mit einem von den Comets war er auch persönlich befreundet.

Euch gibt es jetzt seit drei Jahren. Was war in der Zeit der beeindruckenste Auftritt? Sowohl im Positiven, als auch im Negativen.

Schwer zu sagen. wir haben ja noch nicht soo viele Auftritte gespielt. Ich fange mal mit dem negativen an: Da waren wir auf dem Treffen von Freunden einer bestimmten Automarke – ein Opeltreffen – gebucht. Die Organisatoren hatten das etwas ungünstig gemacht: Das war der Anreisetag und wir haben im leeren Festzelt gespielt, während die Besucher ihre Zelte aufgebaut haben und ihr Abendessen gegrillt haben.

Das ist natürlich frustrierend.

Das war einfach schade. Es hätte die Besucher schon interessiert, aber das war vom Veranstalter einfach schlecht organisiert. Das haben die falsch getimed! Unser Noch-Lead-Gitarrist, hat noch eine Band und hat mit der nach uns gespielt. Da waren dann auch Besucher, weil die Zeltaufbauzeit vorbei war. Bei uns war, bis auf eine Handvoll eigener Leute und die Helfer vom Opeltreffen, keiner im Zelt. Wenn du vor einem leeren Publikum stehst, ist es schon schwer die Motivation aufrecht zu erhalten dann auch weiter zu spielen.
Ansonsten ist es echt schwer zu sagen, was der positivste Auftritt war. Von diesem Auftritt mal abgesehen, hatten wir bisher nur geile Auftritte, wo immer super Feedback aus dem Publikum gekommen ist. Oft haben wir dann direkt nach dem Auftritt neue Buchungsanfragen bekommen, weil jemandem auffällt, dass er uns auf seinem Geburtstag oder seiner Hochzeit will. Bisher ist das super gelaufen.

Was erwartet ihr euch vom TUNIX?

Das gleiche wie immer: Spaß! Wir wollen unsere Musik und Leidenschaft mit den Leuten teilen. Wir sind super froh, dass das mit dem TUNIX geklappt hat und rechnen damit vor einem recht großen Publikum spielen zu können. Bisher haben wir meistens vor so 80 bis 150 Leuten gespielt. Auf einem 30. Geburtstag auch mal vor weniger oder neulich in Freising auf dem Sommerfest auch mal vor mehr. Und natürlich, dass alle, die da sind, Spaß mit uns haben und ihnen die Mukke taugt.

Irgend ein Lied, das du als Einstimmung auf euren Auftritt empfehlen würdest?

Gute Frage! Es macht ja keinen Sinn einfach eines aus unserer Setlist zu nehmen. Rockbilly Rebel von Crazy Cavan passt ganz gut.

Etwas, dass du unseren Lesern, bzw. dem Publikum auf dem TUNIX mitgeben willst?

Die Begeisterung für die Musik wäre nicht schlecht. Ich habe den Eindruck, dass das eine Musikrichtung ist, bei der keiner sagt, dass es ihm nicht taugt. Ich fänds schön, wenn sich danach einfach mehr Leute denken: Rock'n'Roll und Rockabilly könnte ich mir öfter live anhören.

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