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RAFIKI

Letzte Aktualisierung am 1. Juli 2014.

RAFIKI

Vorhin habe ich Lorenz von RAFIKI interviewt:

Hallo Rafiki,

euer Bandname: Swahili oder König der Löwen?

Lorenz: Wir haben uns da am König der Löwen orientiert. Das Wort Rafiki ist Swahili und bedeutet auf Deutsch Freund oder Kumpel. So was wie auf Englisch Buddy. Es gibt Teile auf der Welt, da nennen sich alle Rafiki und es ist dort auch ein Vorname.

Ist die Band für euch mehr Hobby oder Leben?

Es ist bei uns ganz klar Hobby. Es steckt sehr viel Herzblut drin, aber es ist definitv so, dass es ein Hobby ist, auf das wir finanziell nicht angewiesen sind. Wir leben nicht von der Band. Das ist auch gar nicht möglich. Wir machen das aus Spaß, weil wir Bock drauf haben und nicht weil wir finanziell drauf angewiesen sind.

Das hat jetzt auch den Vorteil, dass man jetzt nicht nur die Auftritte spielen kann, für die es wirklich Kohle gibt. Wenns mal Supportgigs gibt, spielen wir bei denen auch, wenn wir mal bisschen was drauflegen. Da hat man nicht so den Zwang. So sehen wir das!

Woher nehmt ihr eure Inspiration?

Das ist ganz unterschiedlich. Viel Inspiration kommt durch den Musikgeschmack, dadurch, dass wir schon immer Skapunk gehört haben. Wenn man das seit Jahren kennt, prägt das auch, dass man Musik in die Richtung schreibt. Bei den Texten ist es so, dass man jeden Tag, jede Minute Erfahrungen mit nimmt, die man dann verarbeitet. Das ist eigentlich ganz normal. Manchmal habe ich eine Situation, bei der ich mir denke, dass es sich da lohnen könnte mal einen Text drüber zu machen. Wenn ich mich tierisch freue oder tierisch aufrege, dann kommt immer so der Gedanke im Hinterkopf: Das wäre doch mal einen Song wert.

Was wahr euer bislang bester, bzw. schlimmster Auftritt?

[lacht] Der beste ist schwer zu sagen. Das, was vor kurzem passiert ist, bleibt halt im Gedächtnis. In dem Jahr ist das wahrscheinlich das Openair am Berg in Eichstädt. Nicht nur wegen dem Auftritt selber, sondern wegen dem ganzen Drumherum. Das wir auf einem riesen Festival spielen konnte, mit bekannten Bands, das wir das Festivalleben mitgenommen haben. Wir waren das ganze Wochenende da, der Backstagebereich war einfach traumhaft. Uns gibts jetzt seit 2002. Insgesamt war das wahrscheinlich irgendein Auftritt in der Heimat, wo die Hütte voll war und ordentlich Party abging. In der Heimat ist es so, dass man da einfach mehr Leute zusammen bringt.

Der Schlimmste war wohl entweder in dem Jahr, in dem wir uns gegründet haben oder im Jahr danach. Das war – ich weiß nicht, ob ich jetzt wirklich Karlsstadt sagen soll – in Karlsstadt in irgendeiner Schule in der Aula. Vieleicht ist ja irgendein Karlsstädter da, der jetzt nicht mehr kommen will. Technik: nicht vorhanden. Essen und Trinken für die Band: nicht vorhanden. Wir waren damals natürlich auch schlecht, klar. Jeder fängt mal klein an. Unserem Gitarristen ist dann noch ein Getränk über das Effektdings gefallen und die Gitarre war dann kaputt. Es kam also alles zusammen. Aber so was gehört einfach dazu. Das formt einen als Band. Das war wohl der schlimmste Auftritt.

Ihr kommt ja aus Ostheim, was touristisch an sich eine ganz interessante Ecke ist. Was würdest du da empfehlen?

Es steht immer noch Ostheim auf der Homepage, aber mittlerweile sind wir über ganz Deutschland verstreut. In Fladungen, das ist bei Ostheim, ist noch immer unser Proberaum. Da ist vor allem die Rhön. Da kann man gut wandern und im Winter kann man auch bisschen Ski fahren oder Snowboarden. In Ostheim gibts die Bionadebrauerei. Wir haben noch miterlebt, dass die am Anfang ganz klein war. Jetzt kennt die natürlich jeder. Darum sage ich immer, wenn jemand nicht weiß wo ich herkommt: Kennst du Bionade? Ja? da komme ich her. Aber das ist jetzt vielleicht zu viel Schleichwerbung.

Was erwartet ihr euch vom TUNIX?

Vom TUNIX erwarten wir uns ein cooles, entspanntes Festival, auf dem sich viele feierwütige Studenten zusammenfinden und dann richtig abgehen. Wir hoffen natürlich auf gutes Wetter. Das ist sehr wichtig dafür, dass die Leute hinkommen. Wir freuen uns immer über Veranstaltungen von Studenten für Studenten. Das ist immer eine super Sache, weil da die Stimmung einfach am besten ist.

Irgend ein Lied, das du als Einstimmung auf euren Auftritt empfehlen würdest? Was kann man vorher schon mal anhören?

Wir haben vor einem halben Jahr vier neue Lieder raus gebracht. Die kann man sich auch kostenlos unter rafiki-skapunk.bandcamp.com herunterladen. Davon ist "Das Experiment" das Lied, das live am besten ankommt. Das geht richtig gut ins Ohr und macht Bock auf einen Liveauftritt von uns. Das ist ein richtiges Stimmungslied.

Etwas, dass du unseren Lesern mitgeben wollt?

Seid morgen Abend alle zu unserem Auftritt um halb neun an der Bühne, habt den Spaß eures Lebens. Außerdem habt weiterhin ein erfolgreiches Studium, nehmt das Studium nicht zu ernst und feiert auch noch ein bisschen. Ihr schafft das schon!

Vielen Dank für das Interview

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